Kroatien: Plitviker Seen – Tipps für deinen Besuch und meine Campingplatz-Empfehlung

Kroatien: Plitviker Seen – Tipps für deinen Besuch und meine Campingplatz-Empfehlung

Während unseres Roadtrips durch Slowenien, Kroatien & Bosnien und Herzegowina haben wir uns natürlich auch den kroatischen Nationalpark Plitviker Seen nicht entgehen lassen.

Der fast 300.000 ha große Nationalpark Plitviker Seen ist wohl der bekannteste Nationalpark Kroatiens. Der Nationalpark hat insgesamt 16 Seen und einige atemberaubende Wasserfälle. Für deinen Besuch solltest du daher mindestens einen Tag einplanen.

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Tolminer Klammen – Wandern in Slowenien

Tolminer Klammen – Wandern in Slowenien

Die Tolminer Klammen halten einen wunderschönen Rundweg zum Wandern bereit, der auch für Kinder spannend ist.  Sie sind einer der Eingänge in den Triglav Nationalpark.  Hier bekommst du einen Überblick und am Ende habe ich auch noch einen Tipp für einen wirklich wunderschönen Campingplatz ganz in der Nähe.

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Camping im Triglav Nationalpark (Slowenien) – Unsere Campingplätze

Camping im Triglav Nationalpark (Slowenien) – Unsere Campingplätze

Der Triglav Nationalpark in Slowenien haut einen mit seiner Schönheit förmlich um! Da im Nationalpark Freistehen absolut verboten ist, habe ich hier einen kleinen Überblick der Campingplätze, auf denen wir im Nationalpark übernachtet haben (oder auch nicht  ;P)

Der Triglav Nationalpark in Slowenien

Der Triglav Nationalpark ist der einzige Nationalpark in Slowenien und nach dem höchsten Berg Sloweniens, dem Triglav (2.864m), benannt. Von Österreich kommend, führt der wunderschöne Vršic Pass direkt in den Nationalpark, der neben dem hochalpinen Gebiet geprägt ist durch das Soča Tal. Ein weiteres Highlight ist der Bohinjsee.

Freistehen im Triglav Nationalpark?

Über Nacht ist das Freistehen oder Wildcampen im Nationalpark absolut verboten! Ich habe inzwischen von einigen gehört, dass das auch stark kontrolliert wird und ordentliche Bußgelder fällig werden, wenn man erwischt wird. 

Tut also euch und dem Nationalpark einen Gefallen und fahrt auf einen der kleinen Campingplätze. Die Campingplätze hier haben nichts mit den Wohnmobil-Burgen, die es manchmal gibt, zu tun.  Auf den Plätzen gibt es viele Reisende, die in Zelten übernachten und auch Bullis trifft man jede Menge.  Insgesamt sind die Campingplätze sehr gemütlich und relativ klein.

Die Campingplätze entlang der Soča – Camping im SoCa Tal

Wenn man vom Vršič-Pass kommt, landet man mitten im Soca Tal. Die Straße führt entlang des wunderschönen Flusses Soča und es gibt einige Campingplätze hintereinander. Verpassen kann man diese Strecke übrigens nicht, da es hier nur die eine Straße gibt.

Wir waren auf dem allerersten Campingplatz im Soca Tal hinter dem Pass „Camping Trenta“, sowie auf dem zweiten „Kamp Triglav“. Bei „Camp Korita“ haben wir leider keinen Platz mehr bekommen. Als wir am Abend ankamen, war gerade der letzte Platz vergeben.

Es gibt natürlich noch weitere Plätze. Die Campingplätze sind immer gut ausgeschildert und einige findest du auch in der App Park4Night – so kannst du dir schon vor Reisebeginn oder Zwischendurch einen Überblick verschaffen.

Camping Trenta

Lage:  Camping Trenta liegt direkt an der Soča, eingebettet in ein herrliches Bergpaorama. Es gibt einige Stelllätze, die direkt am Wasser liegen. Aber natürlich nicht alle. Da der Campingplatz recht klein ist (offiziel 45 Plätze), hat man es aber von jedem Platz aus nicht weit zum Wasser. Es ist ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen im Soca Tal.

Kosten: ca.  12 Euro pro Erwachsenem | Kinder von 7 bis 14 50% Rabatt | Kinder bis 6 frei

Strom gegen Gebühr

geöffnet: 20. April bis 31. Oktober

Weitere Infos: bisher keine eigene Homepage

Kamp Triglav

Lage: Kamp Triglav liegt dicht an der Soča und ist ebenfalls ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Wir sind nur einige Meter gelaufen und haben einige schöne Stellen an der Soca entdeckt. Da der Campingplatz nicht direkt am Wasser liegt, ist es hier am Fluss schon fast einsam.

Kosten: Erwachsener pro Nacht 11 EUR | Campingfahrzeug + 2 EUR | Kinder 7 bis 14 ca. 5 EUR | Kinder bis 6 frei 

Strom gegen Gebühr von 3 EUR pro Nacht

Die sanitären Anlagen sind nicht neu (besonders die Duschen) aber völlig in Ordnung.

Weitere Infos: http://kamp-triglav.si/de

Campingplatz Camp Korita

 

Lage: Camp Korita liegt an einer absolut zauberhaften Stelle der Soca. Kein Wunder, dass der Platz voll war, als wir am Abend hier ankamen 😉 

Kosten Hauptsaison: Erwachsener pro Nacht ca. 13 EUR | Kinder von 7 bis 14 ca. 9 EUR | Kinder bis 6 frei

Strom gegen Gebühr von 4 EUR pro Nacht

geöffnet: 01.04. bis 30.10.

Weitere Infos: http://www.camp-korita.com

Campen am Bohinj See

Lange galt der Bohinj See (Bohinjsko jezero | oder auch Wocheiner See) als Geheimtipp – und er ist auch wirklich traumhaft schön. Als wir im August hier waren, war der See allerdings völlig überlaufen und definitiv kein Geheimtipp mehr 😉

Am Ende des Sees liegt ein Campingplatz, der im Gegensatz zu den kleinen Plätzen entlang der Soca ordentlich voll ist. Direkt am Eingang hing ein Schild, dass ein Stellplatz oder Zeltplatz nur noch mit Reservierung zu bekommen ist. Ich denke in der Nebensaison ist dieser Campingplatz wirklich schön, da die Lage direkt am See einfach traumhaft ist.

Caming im Triglav Nationalpark – was kostet es?

Auf den Campingplätzen wird nach Anzahl der Personen abgerechnet. Ein Erwachsener kostet zwischen 10 und 13 Euro pro Nacht. Je nach Campingplatz kommt eine geringe Gebühr für ein Campingfahrzeug hinzu (ca. 2 EUR). Kinder bis einschließlich 6 Jahren waren auf allen Campingplätzen kostenlos. Das hat die Übernachtungen für meinen Sohn (6) und mich natürlich äußerst günstig gehalten. 

Campin Plätze im Soca-Tal – Sollte man reservieren?

Da ich ein recht spontaner Mensch bin und mir ungern von einem durchgetackteten Zeitplan vorschreiben lassen möchte, wann ich wo zu sein habe, reservieren wir nie. Mit unserem kleinen VW-Bus Paul hatten wir so auch im August (also während der Ferienzeit) fast immer Glück und haben noch ein schönes Plätzchen bekommen.

Wenn du flexibel bist, klappt deine Reise also auch ohne Reservierung. Solltest du aber länger auf einem Platz bleiben wollen oder wirklich nur auf einen ganz bestimmten Platz wollen, empfehle ich dir eine Reservierung. Auch wenn du unbedingt auf den Campingplatz am Bohinj See möchtest, solltest du reservieren! 

Ahoi!

Anja

Hier noch etwas Reiseliteratur für Slowenien*:

Unser Sommer-Roadtrip – Mit dem VW-Bus durch Slowenien, Kroatien und Bosnien & Herzegowina

Unser Sommer-Roadtrip – Mit dem VW-Bus durch Slowenien, Kroatien und Bosnien & Herzegowina

Hier ist unser Sommer-Roadtrip im Überblick. Mit VW-Bus Paul ging es durch Slowenien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina.

Viele wunderschöne Tage liegen hinter uns. Natürlich gibt es auch wieder eine Karte mit den Zwischenstopps und Übernachtungsplätzen. Nach und nach werde ich fleißig weitere Beiträge schreiben, die ich dann hier verlinken werde.

Slowenien – Kroatien – Bosnien und Herzegowina: Die Route unserer Rundreise

Geplant war dieser Roadtrip als Reise nach und durch Kroatien. Schon vorab habe ich aber geahnt, dass wir auch in Slowenien etwas Zeit verbringen werden, weil es so unglaublich schön sein soll. Was ich nicht wusste ist, dass es SO schön ist! Ehrlich, die Schönheit Sloweniens hat mich umgehauen!

Eine weitere so nicht (bzw. gar nicht) geplante Destination war Bosnien und Herzegowina.

Auf dem Weg nach Slowenien: Stopps in Deutschland und Österreich

Der Weg ist auch immer das Ziel und deshalb haben mein Sohn und ich auch zweimal in Deutschland und einmal in Österreich übernachtet.

Unser erste Nacht haben wir irgendwo freistehend bei Würzburg verbracht, weil mein kleiner Beifahrer einfach keine Lust mehr auf fahren hatte. Der zweite Stopp führte uns zum Simssee in Bayern, denn was gibt es während eines Jahrhundert-Sommers besseres als eine Abkühlung im Wasser!? Wir hatten Glück und haben noch einen Platz auf der Zelt-Wiese eines super vollen Camping-Platzes bekommen. (inklusive Super-Schnarcher im Zelt nebenan ^^)

Am nächsten Tag sollte es eigentlich über den Pass gehen, ABER dann hat Sohnemann die Burg Hohenwerfen entdeckt und das Tagesprogramm war klar 😉

Teil 1 unseres Roadtrips: Slowenien

Erstes Ziel in Slowenien war der Triglav Nationalpark.

Wir sind zunächst über den Wurzenpass und im Anschluss über den wunderschönen Vrsic-Pass gefahren. Der Vrsic-Pass führt direkt in den Nationalpark und man kann gar nicht anders als an der klaren Soca anzuhalten, durchzuatmen und diesen Anblick zu genießen.

Im Triglav Nationalpark ist das Freistehen übrigens strikt verboten und wird auch kontrolliert. Ich habe mittlerweile von einigen Leuten gelesen, dass sie Strafen zahlen mussten. Also übernachtet bitte auf einem der kleinen Campingplätze! Die sind wirklich toll. Wer meinen Blog etwas verfolgt, weiß ja, dass ich kein Freund vom typischen Campingplatz bin. Die kleinen im Triglav Nationalpark und auch im Rest von Slowenien sind aber wirklich schön. Es gibt dort sehr viele Zelte und Bullies und nur wenige große Wohnmobile.

Überblick über unsere Campingplätze im Triglav Nationalpark

Neben dem kompletten Soča-Tal, waren die Tolminer Klammen (Tolminska Korita) ein besonderes Highlight für uns. Hier lässt es sich wirklich schön mit Kind wandern.

In der Nähe befindet sich Camp Gabrje – hier kann man mit seinem Bulli mit wunderbarem Blick auf die Soča stehen.

Hier findest du alle Informationen zu den Tolminer Klammen und Camp Gabrje.

Teil 2 unseres Roadtrips:   Kroatien

Kroatien hat uns mit Massen an Menschen in der Region Istrien empfangen. Für die erste Übernachtung sind wir dann nach einem kurzen Badestopp am Meer etwas ins Landesinnere geflüchtet.

Am nächsten Tag ging es nach Hum, “die kleinste Stadt der Welt”. Hum besteht aus gemütlichen kleinen Gassen (und einem großen Parkplatz ;P). Insgesamt sollen hier nur 30 Menschen leben..

Natürlich darf bei einem Roadtrip durch Kroatien der Nationalpark Plitvicer Seen nicht fehlen..

Die Plitvicer Seen sind schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern ein Touristen-Magnet. Dementsprechend voll war der Nationalpark auch bei unserem Besuch. Von unserem Campingplatz (Autokamp Korana) ging ein Shuttle zum Nationalpark, den wir genutzt haben.

Trotz der vielen Menschen gibt es einige ruhige Ecken und der Besuch ist absolut lohnenswert! Alle Infos zum Campingplatz und dem Nationalpark findest du bald auf dem Blog.

Am Prokljan See haben wir schließlich einen perfekten Platz gefunden:

Bis auf ein paar Angler und uns war niemand dort. Mein Sohn konnte im See schwimmen und am Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang.

An der Küste war es dann wieder voller, aber ein Sonnenuntergang am Meer muss auch einfach mal sein 😉

Auf der wunderbaren Küstenstraße sind wir bis Split gefahren.

Eine unerwartete Wendung: Auf Nach Bosnien und Herzegowina

Insgesamt war es mir in Kroatien einfach zu voll. Von Didi, der mit seinem Didimobil unterwegs ist, habe ich den Tipp bekommen nach Jajce und Mostar in Bosnien und Herzegowina zu fahren.

Und genau das ist das Großartige am Reisen mit VW-Bus: Man kann seine Reisepläne einfach schnell anpassen. So ging es für uns also völlig ungeplant nach Bosnien und Herzegowina. Vor der Grenze habe ich noch schnell per Online Banking meine Bank-Karte für Gebiete außerhalb der EU freigeschaltet (und war wirklich froh, dass ich daran gedacht habe!)

Von Mostar und seinem fast schon orientalischen Flair war ich dann auch wirklich super positiv überrascht.

Danach ging es weiter nach Jajce. Hier gibt es u.a. einen beeindruckenden Wasserfall und eine alte Burganlage zu entdecken.

Weil es so schön ist – Noch einmal Slowenien

Ich freue mich ja selten auf die Rückreise. Diesmal war es aber tatsächlich ein bisschen so, weil wir auch auf dem Rückweg noch einmal ein paar Tage im wunderschönen Slowenien verbracht haben.

Nach einer Zwischenübernachtung in Kroatien auf einem richtig tollen Campingplatz (auf dem wir ganz allein waren!), haben wir uns auf Entdeckungstour in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana gemacht.

Dann folgte ein weiteres Highlight, dass mir Eva von 2 unterwegs ans Herz gelegt hat: Der Krn. Der Krn ist ein Berg in den Julischen Alpen und die Landschaft wirklich atemberaubend. Wetterbedingt sind wir den Berg nur ein kleines Stück nach oben gewandert.. Nagut… ok… viel weiter wären wir wohl auch bei bestem Wetter nicht gekommen ;P

Leider kommt doch irgendwann immer dieser eine fiese Tag, an dem man endgültig den Heimweg antreten muss..

Nach einer Nacht auf dem letzten Campingplatz vorm Vršič-Pass (Camping Tolmin) sind wir wieder über diesen genialen Pass gefahren und haben dabei eine Menge erlebt 😀

Warst du schon einmal in Slowenien? Wenn nicht fang am besten gleich mal mit der Reiseplanung an 😉

Wenn du noch Anregungen oder Fragen zu unserer Reise hast, hinterlasse gern einen Kommentar.

 

 

Ahoi und allzeit gute Fahrt!
Anja