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Zuletzt aktualisiert: August 2026

Schottland mit dem VW-Bus: knapp drei Wochen, rund 4.000 Kilometer und eine Rundreise entgegen dem Uhrzeigersinn. Auf dieser Seite findest du unsere komplette Route mit den wichtigsten Stationen, Fotos und weiterführenden Artikeln zu einzelnen Orten. Dazu gibt es unsere Karte mit Übernachtungsplätzen und praktische Tipps für die Planung einer Schottlandreise mit dem Camper.

Schottland hat uns damals wirklich begeistert und war vielleicht einer der Auslöser, warum wir heute dauerhaft mit unserem VW-Bus unterwegs sind, denn Schottland ist der Wahnsinn und ich wollte nach diesen 3 Wochen gar nicht wieder zurück.

Jeder, der einen Camper hat und noch nicht dort war, sollte Schottland unbedingt auf die Reiseliste setzen. Die Natur, die Ruhe und die Weite sind wirklich unbeschreiblich.

Schottland mit dem Camper | Alles auf einen Blick

  • Reisedauer: knapp 3 Wochen
  • Strecke: ca. 4.000 km
  • Fahrzeug: VW-Bus T6
  • Anreise: Fähre Dünkirchen – Dover
  • Route: Entgegen dem Uhrzeigersinn
  • Reisezeit: Juli / August

Unsere Schottland-Route auf der Karte

Hier kannst du unsere komplette Route mit den Zwischenstopps und Übernachtungsplätzen nachvollziehen.

Karte in Google Maps öffnen

Unsere Route durch Schottland

Von Dover nach Schottland: Falkirk & Stirling

Los geht es mit der Fähre von Dünkirchen (nahe Calais) nach Dover. Nach einer Übernachtung bei Freunden in London folgt dann endlich die erste Nacht im Bus auf der Insel – allerdings zunächst noch in England. Hier haben wir direkt einmal „Brit Stops“ getestet. Das funktioniert ähnlich wie Landvergnügen in Deutschland.

Route durch England

Am nächsten Tag folgt dann endlich die erste Nacht in Schottland, noch dazu direkt am Meer.

Unsere ersten Sightseeing Ziele in Schottland sind die Kelpies in Falkirk und Stirling Castle.

Die Kelpies bei Falkirk
Stirling Castle

Loch Ness und die nördlichen Highlands

Für eine Bootstour bin ich bekanntlich immer zu haben, deswegen darf diese auch auf Loch Ness nicht fehlen. Geschlafen haben wir dann nicht weit von Loch Ness entfernt.

Eine Tour durch Schottland kommt natürlich nicht ohne den Besuch einer Whisky-Destillerie aus. Wir waren bei Glenmorangie und haben anschließend einen Zwischenstopp im schönen Golspie gemacht und dann mitten in den Highlands übernachtet (Hilfe Midges!).

Bootstour Loch Ness und ein Schlafplatz am Wasser
Übernachtung mitten in den Highlands

Die Highlights im hohen Norden der Highlands

Da fährt man arglos durch’s Land und findet sich plötzlich an einer echten Goldwaschstelle wieder. Zur Beruhigung der Nerven haben wir uns anschließend in Dunbeath entspannt.

Anschließend geht es zum Old Castle of Wick. Von dem ist zwar nicht sooo viel übrig … aber dafür ist die Umgebung umso schöner! Schließlich sind wir wirklich ganz im Norden in John o’Grats und Dunnet Head.

Auf Goldsuche in Baile an Or

Castle of Old Wick

John o’Groats & Dunnet Head

Die Highlights hören hier ganz im Norden gar nicht auf: Wir entdecken Strathy Point und die Strände von Coldbackie und Oldshoremore.

Strathy Point

Coldbackie Beach und Oldshoremore Beach

Die Westküste und die Isle of Skye

Nach einer Übernachtung am Lighthouse Stoer geht es weiter zum Ardvreck Castle und anschließend in den Nationalpark Corrieshalloch Gorge. (Nein, ich weiß auch nicht wie man das ausspricht :))

Stoer Lighthouse

Und schließlich ein kleiner Kulturschock auf der Isle of Skye, denn nach der Einsamkeit der Highlands ist man so viele Menschen gar nicht mehr gewohnt.

Erster Stopp auf der Insel ist das Dunvegan Castle mit seinen traumhaften Gärten. Auf der Isle of Skye sind außerdem der Coral Beach sowie die berühmten Fairy Pools zu finden.

Von der Isle of Skye herunter haben wir dann nicht die Brücke genommen, sondern eine richtig coole Fähre – die Skye Ferry. Sie ist die letzte (!) von Hand betriebene Drehscheibenfähre der Welt. Dabei haben wir tatsächlich Seehunde gesehen. Kurz hinter der Fähre gibt es dann auch gleich eine prima Übernachtungsmöglichkeit. Alle Infos zur Skye Ferry findest du auf deren Homepage.

Hinweis: Auf der Fähre kann man nur bar bezahlen. Die einfache Fahrt kostet 20 Pfund (= 1 Auto mit bis zu 4 Passagieren).

Dunvegan Castle & Gardens

Coral Beach

Fairy Pools

Glenfinnan, Loch Lomond und zurück Richtung Süden

Langsam aber sicher steht leider der Rückweg an… aber vorher haben wir noch den Hogwarts-Express in Glenfinnan abgefangen 😉

Roadtrip Schottland Glenfinnan Viadukt
„Harry Potter Zug“ auf dem Glenfinnan Viaduct

Die letzte Nacht in Schottland stehen wir am Loch Lomond. Es folgen noch zwei Übernachtungen in England und ein Abstecher zu den weißen Felsen von Beachy Head im Süden von England .. dann müssen wir leider endgültig den Weg nach Hause antreten.

Schottland mit dem Camper: praktische Tipps

Anreise nach Schottland

Für unsere Reise nach Schottland haben wir die Fähre von Dünkirchen nach Dover genommen. Die Überfahrt führt über den Ärmelkanal und bringt euch direkt nach England, von wo aus es dann weiter Richtung Norden geht.

Auch für die Rückreise haben wir dieselbe Verbindung genutzt, also Dover nach Dünkirchen. Für uns war die Route eine unkomplizierte Möglichkeit, mit dem eigenen Bulli nach Großbritannien zu reisen.

Mit dem VW-Bus nach Schottland: Vergleich Fähren und Eurotunnel

Freistehen in Schottland

Freistehen war für uns ein wichtiger Teil unserer Schottlandreise. Wir haben viele Nächte außerhalb von Campingplätzen verbracht und dabei ganz unterschiedliche Plätze kennengelernt. In meinem ausführlichen Artikel zeige ich, wo wir übernachtet haben und was du beim Freistehen in Schottland beachten solltest.

Freistehen in Schottland

Reisezeit & Midges

Wir waren im Sommer unterwegs. Die Tage sind dann relativ lang und man hat viel Zeit, die schottische Landschaft zu genießen. Aber auch das muss ich dazu sagen: Auch im Sommer regnet es sehr regelmäßig.

Durch den Regen wird eine weitere Tücke begünstigt: Midges. Die winzigen Stechmücken können vor allem in den wärmeren, windstillen Abendstunden und in feuchten Gegenden ziemlich lästig werden. Gemeinerweise sind sie so klein, dass sie selbst durch die Mückennetze unseres Aufstelldachs und der Fenster kommen konnten. Da hilft dann wirklich nur „Schotten dicht“.

Uns sind die Midges besonders im Landesinneren der Highlands aufgefallen. An der Küste waren sie eher weniger unterwegs, was wohl daran lag, dass hier meist der Wind etwas ging. Wir waren also immer froh, wenn an unseren Übernachtungsplätzen ein kleines Lüftchen wehte, denn dann sind die Midges deutlich weniger aktiv.

Mein Tipp: Ein gutes Mückenschutzmittel gehört definitiv ins Reisegepäck. 

Mein Fazit

Die Zeit in Schottland verging für uns viel zu schnell. Wir hätten locker doppelt so lang oder auch noch viiiel länger bleiben können …

Besonders schön fanden wir, wie abwechslungsreich die Reise war: von den Highlands und den rauen Landschaften im Norden über einsame Strände und kleine Straßen bis hin zur Isle of Skye und den vielen spontanen Stopps unterwegs. Gerade mit dem VW-Bus konnten wir die Route entspannt angehen und dort bleiben, wo es uns gefallen hat.

Und trotzdem haben wir (natürlich) längst nicht alles gesehen. Es gibt noch so viele Ecken, die auf unserer Schottland-Karte fehlen, und einige Orte würden wir beim nächsten Mal gerne noch einmal besuchen …

Wir müssen also definitiv zurückkommen. 😀

Ahoi und allzeit gute Fahrt!

Anja

Hier ein paar hilfreiche Reiseführer für Schottland*:

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