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2019 sind wir mit unserem VW-Bus Paul durch Europa gefahren und haben komplett im Bulli gelebt. Oft werde ich gefragt, wie unser Camper ausgestattet ist – Deswegen möchte ich jetzt endlich das “Geheimnis” lüften und die inneren Werte von Paul vorstellen. So erhältst du gleichzeitig einen Überblick darüber, was du alles benötigst, um autark im Bulli reisen und leben zu können.

Ausstattung für autarkes reisen und leben
Ein Blick in unseren VW-Bus

Was meine ich überhaupt mit autarkem Reisen und Leben? Ganz einfach: ich spreche davon unabhängig von Campingplätzen und dessen Stromversorgung usw. zu sein. Selbstverständlich müssen Wasser- Gas und auch der Diesel-Tank regelmäßig gefüllt werden. Ziel ist es aber so lang wie möglich allein “klar zu kommen”.

Unsere technische Ausstattung

  • Gasherd mit 2 Flammen (fest verbaut)
  • fest verbauter und betankbarer Gastank für 11kg LPG (im Kofferraum verbaut)
  • Standheizung (Gas)
  • Zweitbatterie, die während der Fahrt lädt (+mittlerweile zusätzlich über Solar geladen wird)
  • 65 l Kompressorkühlschrank mit kleinem Eisfach
  • Spülbecken mit Wasserhahn (nur kaltes Wasser)
  • 45 l Wassertank (unterm Fahrzeug)
  • 13 l Abwassertank

Das braucht dein Campervan um autark zu sein.

Mit dieser Ausstattung bin ich super happy! Nur ein Detail würde ich heute anders machen: Unser Kühlschrank läuft mit Strom und ist damit der größte Stromverbraucher. Im Nachhinein wäre die Versorgung des Kühlschranks via Gas die schlauere Variante gewesen.

Außerdem vorhanden, aber sehr selten genutzt und damit für mich nicht essentiell :

  • Heckdusche

Unsere nachgerüstete Ausstattung

Unser faltbares Solarmodul* ist mittlerweile unverzichtbar. Als wir nur kurze Reisen mit dem Bus gemacht haben, brauchten wir keine extra Solarenergie, da sich die Zweitbatterie auch beim Fahren auflädt. Wenn man allerdings ein ganzes Jahr unterwegs ist, bleibt man aber natürlich auch länger an einem Ort stehen – aus diesem Grund habe ich ein Solarpanel nachgerüstet. Das Solarmodul ist jetzt an die Zweitbatterie (unterm Fahrersitz) angeschlossen und lädt diese. Das Nachrüsten ging recht schnell und ist eine super Lösung, wenn dir – wie mir – nachträglich auffällt, dass Solarstrom ganz cool wäre.

Wen du deinen Ausbau aber gerade erst planst, empfehle ich dir die Solarzellen fest auf dem Dach zu verbauen.

Das sind das faltbare Solarmodul* und der Solarladeregler*, die bei mir im Bulli verbaut sind:

Strom im VW-Bus mit dem faltbaren Solarmodul