Hier ist unser Sommer-Roadtrip im Überblick. Mit VW-Bus Paul ging es durch Slowenien, Kroatien und Bosnien und Herzegowina.

Viele wunderschöne Tage liegen hinter uns. Natürlich gibt es auch wieder eine Karte mit den Zwischenstopps und Übernachtungsplätzen. Nach und nach werde ich fleißig weitere Beiträge schreiben, die ich dann hier verlinken werde.

Slowenien – Kroatien – Bosnien und Herzegowina: Die Route unserer Rundreise

Geplant war dieser Roadtrip als Reise nach und durch Kroatien. Schon vorab habe ich aber geahnt, dass wir auch in Slowenien etwas Zeit verbringen werden, weil es so unglaublich schön sein soll. Was ich nicht wusste ist, dass es SO schön ist! Ehrlich, die Schönheit Sloweniens hat mich umgehauen!

Eine weitere so nicht (bzw. gar nicht) geplante Destination war Bosnien und Herzegowina.

Auf dem Weg nach Slowenien: Stopps in Deutschland und Österreich

Der Weg ist auch immer das Ziel und deshalb haben mein Sohn und ich auch zweimal in Deutschland und einmal in Österreich übernachtet.

Unser erste Nacht haben wir irgendwo freistehend bei Würzburg verbracht, weil mein kleiner Beifahrer einfach keine Lust mehr auf fahren hatte. Der zweite Stopp führte uns zum Simssee in Bayern, denn was gibt es während eines Jahrhundert-Sommers besseres als eine Abkühlung im Wasser!? Wir hatten Glück und haben noch einen Platz auf der Zelt-Wiese eines super vollen Camping-Platzes bekommen. (inklusive Super-Schnarcher im Zelt nebenan ^^)

Am nächsten Tag sollte es eigentlich über den Pass gehen, ABER dann hat Sohnemann die Burg Hohenwerfen entdeckt und das Tagesprogramm war klar 😉

Teil 1 unseres Roadtrips: Slowenien

Erstes Ziel in Slowenien war der Triglav Nationalpark.

Wir sind zunächst über den Wurzenpass und im Anschluss über den wunderschönen Vrsic-Pass gefahren. Der Vrsic-Pass führt direkt in den Nationalpark und man kann gar nicht anders als an der klaren Soca anzuhalten, durchzuatmen und diesen Anblick zu genießen.

Im Triglav Nationalpark ist das Freistehen übrigens strikt verboten und wird auch kontrolliert. Ich habe mittlerweile von einigen Leuten gelesen, dass sie Strafen zahlen mussten. Also übernachtet bitte auf einem der kleinen Campingplätze! Die sind wirklich toll. Wer meinen Blog etwas verfolgt, weiß ja, dass ich kein Freund vom typischen Campingplatz bin. Die kleinen im Triglav Nationalpark und auch im Rest von Slowenien sind aber wirklich schön. Es gibt dort sehr viele Zelte und Bullies und nur wenige große Wohnmobile.

Neben dem kompletten Soča-Tal, waren die Tolminer Klammen (Tolminska Korita) ein besonderes Highlight für uns. Hier lässt es sich wirklich schön mit Kind wandern.

In der Nähe befindet sich Camp Gabrje – hier kann man mit seinem Bulli mit wunderbarem Blick auf die Soča stehen.

Teil 2 unseres Roadtrips:   Kroatien

Kroatien hat uns mit Massen an Menschen in der Region Istrien empfangen. Für die erste Übernachtung sind wir dann nach einem kurzen Badestopp am Meer etwas ins Landesinnere geflüchtet.

Am nächsten Tag ging es nach Hum, “die kleinste Stadt der Welt”. Hum besteht aus gemütlichen kleinen Gassen (und einem großen Parkplatz ;P). Insgesamt sollen hier nur 30 Menschen leben..

Natürlich darf bei einem Roadtrip durch Kroatien der Nationalpark Plitvicer Seen nicht fehlen..

Die Plitvicer Seen sind schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern ein Touristen-Magnet. Dementsprechend voll war der Nationalpark auch bei unserem Besuch. Von unserem Campingplatz (Autokamp Korana) ging ein Shuttle zum Nationalpark, den wir genutzt haben.

Trotz der vielen Menschen gibt es einige ruhige Ecken und der Besuch ist absolut lohnenswert! Alle Infos zum Campingplatz und dem Nationalpark findest du bald auf dem Blog.

Am Prokljan See haben wir schließlich einen perfekten Platz gefunden:

Bis auf ein paar Angler und uns war niemand dort. Mein Sohn konnte im See schwimmen und am Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang.

An der Küste war es dann wieder voller, aber ein Sonnenuntergang am Meer muss auch einfach mal sein 😉

Auf der wunderbaren Küstenstraße sind wir bis Split gefahren.

Eine unerwartete Wendung: Auf Nach Bosnien und Herzegowina

Insgesamt war es mir in Kroatien einfach zu voll. Von Didi, der mit seinem Didimobil unterwegs ist, habe ich den Tipp bekommen nach Jajce und Mostar in Bosnien und Herzegowina zu fahren.

Und genau das ist das Großartige am Reisen mit VW-Bus: Man kann seine Reisepläne einfach schnell anpassen. So ging es für uns also völlig ungeplant nach Bosnien und Herzegowina. Vor der Grenze habe ich noch schnell per Online Banking meine Bank-Karte für Gebiete außerhalb der EU freigeschaltet (und war wirklich froh, dass ich daran gedacht habe!)

Von Mostar und seinem fast schon orientalischen Flair war ich dann auch wirklich super positiv überrascht.

Danach ging es weiter nach Jajce. Hier gibt es u.a. einen beeindruckenden Wasserfall und eine alte Burganlage zu entdecken.

Weil es so schön ist – Noch einmal Slowenien

Ich freue mich ja selten auf die Rückreise. Diesmal war es aber tatsächlich ein bisschen so, weil wir auch auf dem Rückweg noch einmal ein paar Tage im wunderschönen Slowenien verbracht haben.

Nach einer Zwischenübernachtung in Kroatien auf einem richtig tollen Campingplatz (auf dem wir ganz allein waren!), haben wir uns auf Entdeckungstour in Sloweniens Hauptstadt Ljubljana gemacht.

Dann folgte ein weiteres Highlight, dass mir Eva von 2 unterwegs ans Herz gelegt hat: Der Krn. Der Krn ist ein Berg in den Julischen Alpen und die Landschaft wirklich atemberaubend. Wetterbedingt sind wir den Berg nur ein kleines Stück nach oben gewandert.. Nagut… ok… viel weiter wären wir wohl auch bei bestem Wetter nicht gekommen ;P

Leider kommt doch irgendwann immer dieser eine fiese Tag, an dem man endgültig den Heimweg antreten muss..

Nach einer Nacht auf dem letzten Campingplatz vorm Vršič-Pass (Camping Tolmin) sind wir wieder über diesen genialen Pass gefahren und haben dabei eine Menge erlebt 😀

Warst du schon einmal in Slowenien? Wenn nicht fang am besten gleich mal mit der Reiseplanung an 😉

Wenn du noch Anregungen oder Fragen zu unserer Reise hast, hinterlasse gern einen Kommentar.

 

 

Ahoi und allzeit gute Fahrt!
Anja