Sharing is caring!

Das Douro-Tal in Portugal

Der Douro – oder Duero wie er im spanischen heißt – ist der drittlängste Fluss der iberischen Halbinsel. Er entspringt in den “Picos de Urbion” in Spanien und mündet bei Porto in den Atlantik. Er ist fast 900 Kilometer lang. Das Douro-Tal überrascht mit tollen Ausblicken, leckerem Wein und wunderschönen kleinen Städten und Dörfern.

Roadtrip durch’s Douro-Tal mit dem VW-Bus

Nachdem wir einige Wochen bzw. sogar Monate in Portugal verbracht hatten, war das nächste Ziel Spanien. Da ich gehört hatte, dass das Douro-Tal wunderschön sein soll, kam ich auf die Ideen dem Lauf des Flusses von Porto, wo er in den Atlantik mündet bis zu seiner Quelle in Spanien zu folgen. Ich finde es immer wieder spannend wie ein Fluss sich im Laufe seines Weges verändert. Auch für meinen Sohn sollte das ein wirklich spannender Abschnitt unserer Reise werden.

Wir waren von Porto bis zur Douro-Quelle ganz gemütlich und insgesamt 12 Tage unterwegs. (Im Juli 2019)

Douro-Tal: Roadtrip entlang des Douro mit VW-Bus

Douro-Tal – Start der Reise in Porto

Der Douro mündet in Porto in den atlantischen Ozean, deswegen darf ein Besuch in der portugiesischen Stadt des Portweins nicht fehlen. Porto ist eine wunderschöne kleine Stadt, die unglaublich viel Gelassenheit versprüht. Von der typischen Hektik größerer Städte ist hier nichts zu spüren. Sogar das fahren und parken im Parkhaus ist hier entspannt, denn es ist für unseren VW-Bus wirklich ausreichend groß. (Wir waren im Cardosas Parking: R. Trindade Coelho 16, 4050-618 Porto)

Wenn man über die Ponte Luís I schlendert, hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Hat man die Brücke überquert, gibt es eine kleine Seilbahn mit der man zum Fluss hinunter schweben kann. Das war für meinen Sohn ein absolutes Highlight. Eine kleine Portwein-Probe habe ich mir natürlich auch nicht nehmen lassen.

Mein Tipp für leckeres Eis und Waffeln: Das Eiscafé Santini (Largo dos Lóios 16-20)

Start unserer Reise durch das Douro-Tal: Porto

Ruhe und Wein im Douro-Tal Portugal

Wir sind die Route entlang des Douro im Juli gefahren und trotzdem war es hier kaum das Porto hinter uns lag super ruhig. Wir haben die Tage und Nächte wirklich genossen und konnten problemlos freistehen.

Wenn man im Douro-Tal unterwegs ist, sollte man aber auch unbedingt Halt an einem der vielen Weingüter machen. Ich habe das Weingut Quinta da Padrela gewählt, da man hier auch mit seinem Camper übernachten kann (sogar kostenlos). Der Empfang auf dem Weingut ist sehr herzlich und wir haben eine super interessante Führung über das Weingut mit anschließender Weinprobe bekommen. Der leckere gekaufte Wein hat mich noch lang an diese wunderbare Reise erinnert.

Weingut Quinta da Padrela:

Adresse: Quinta da Padrela – Barcos, 5120-082 Tabuaço, Portugal
Mehr Infos: quintadapadrela.com

Den Douro entdecken: Bootstour in Pinhão

Wenn man schon den ganzen Douro entlang fährt, bietet es sich an zwischendurch einfachmal kurz auf ein Boot umzusteigen. Wir haben hierfür den kleinen Ort Pinhão gewählt. Die Bootstour ist wirklich eine angenehme Abwechslung und bietet eine spannende neue Perspektive.

Das Douro-Tal entlang Richtung Spanien

Weiter Richtung Spanien haben wir weitere wunderschöne Ausblicke auf den Douro und die wundervolle Landschaft. Der Fluss wird langsam aber sicher schmaler und fließt ein ganzes Stück entlang der Grenze zwischen Portugal und Spanien. In Spanien wird er dann Duero genannt.

Es ist ein fast schon wehmütiges Gefühl an dieser Grenze entlang zu fahren, Spanien zu sehen und zu wissen, dass wir Portugal jetzt nach so langer Zeit erst einmal verlassen werden.

Die Douro-Quelle in Spanien

Der letzte Part unserer Reise steht an. Der einst so mächtige Douro plätschert als kleiner Gebirgsbach langsam und wunderschön dahin.

Ich lasse mich vom Navi zur Quelle des Douro leiten. Das letzte Stück ist eine holprige Straße, die schließlich auf einem Parkplatz endet. Das letzte Stück muss man zu Fuß zurück legen.

Der Douro entspringt mitten in der Bergkette Picos de Urbión. Und ja, vom Parkplatz aus ist es nochmal ein ordentlicher Fußmarsch, den ich so ehrlich gesagt nicht erwartet hatte. Wir waren 2 Stunden bergauf bis zur Quelle unterwegs. Der Weg lohnt sich aber auf jeden Fall. Wir sind an frei grasenden Kühen vorbei gelaufen, haben wunderschöne Ausblicke genossen und am Ende frisches Quellwasser getrunken.

Den Douro aus seiner Quelle sprudeln zu sehen, war wirklich ein Highlight und es ist wirklich schwer vorstellbar, dass aus diesem Rinnsal der große, mächtige Douro wird.. Auch für meinen Sohn war das eine sehr lehrreiche Reise und ich bin super glücklich, dass ich diese Idee hatte. (*aufdieschulterklop* ^^)

Ahoi
Anja

Sharing is caring!

shares