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Slowenien ist immer noch ein kleiner Geheimtipp in Europa. Wir waren jetzt schon mehrfach mit dem Camper in diesem wunderschönen Land und ich bin immer noch total begeistert. Hier findest du 10 Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten in Slowenien, so dass du bei deiner nächsten Reise kein Highlight verpasst..

#1 Highlight in Slowenien: Vršič Pass

Wenn du mit dem Camper oder Auto nach Slowenien fährst, nimm unbedingt den Wurzenpass und anschließend den Vršič Pass. Bei dieser Fahrt gibt es neben jeder Menge spaßiger Kurven absolut geniale Ausblicke. Ich liebe diesen Pass und bin in mittlerweile schon 4 Mal gefahren.

Hinweis: Der Pass hat es allerdings auch in sich. Neben einigen Haarnadelkurven hat er eine maximale Steigung von 14%. Von Ende Oktober bis Anfang Mai ist der Vršičpass gesperrt.

#2 Triglav Nationalpark

Der Triglav Nationalpark ist wahrscheinlich DAS Highlight, für das Slowenien am bekanntesten ist. Wenn du für deine Anreise den Vrsic Pass nimmst, landest du übrigens direkt und ganz automatisch an der Soča und im Nationalpark. Wenn man das Grün der Bäume und das kristallklare Wasser der Soča sieht, ist man sofort verzaubert. Es ist einfach unfassbar wie schön dieser Nationalpark ist.

Ganz wichtig: Im Triglav Nationalpark ist Freistehen verständlicherweise absolut verboten. Hier findest du Campingplätze im Nationalpark.

#3 Wandern in Slowenien: Der Soča-Weg

Wenn du gern wanderst, darfst du dir den Soča-Weg nicht entgehen lassen. Der Soča- Weg ist Teil des Alpe Adria Trail und führt auf ca. 26 Kilometern von der Quelle des Flusses durch den Triglav Nationalpark bis nach Bovec. Ich bin mit meinem Sohn nicht den ganzen Weg gewandert, aber einen kleinen Teil davon und der war schon traumhaft.

Im Sommer gibt es sogar geführte Touren und ein Wander-Shuttle. Mehr Infos zu diesen Angeboten findest du hier.

Auf der Soča lässt es sich außerdem wunderbar raften.. 😀 Das haben wir allerdings (noch) nicht persönlich ausprobiert. Vom Ufer sah es aber immer sehr spaßig aus.

#4 Höhlenburg Predjama

Die Höhlenburg Predjama ist die größte Höhlenburg der Welt. Sie liegt ca. 50 Autominuten südwestlich von der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.

Wie die Burg in den Fels gebaut ist, ist einfach genial. Fast noch beeindruckender finde ich die Geheimgänge, die von der Burg aus in ein ganzes System von Höhlen (s. auch nächstes Highlight) führen. Für die Besichtigung gibt es einen Audioguide (auch in Deutsch verfügbar), in dem man viel spannendes über die Burg und ihre Geschichte erfährt. Auch mein Sohn war absolut begeistert von diesem Highlight.

#5 Tropfsteinhöhle Postojnska Jama

Nicht weit von der Höhlenburg entfernt befindet sich die riesige Tropfsteinhöhle von Postojna. Für die Tropfsteinhöhle gibt es ein Kombiticket zusammen mit der Besichtigung der Höhlenburg Predjama. So lässt sich einiges an Geld sparen. Zwischen Tropfsteinhöhle und Burg fährt außerdem ein Shuttle. Man kann den Besuch dieser beiden Sehenswürdigkeiten aber auch mit dem Kombiticket auf zwei Tage aufteilen.

Die Tropfsteinhöhle ist wirklich riesig und man fährt mit einer kleinen Bahn ins innere – das ist natürlich besonders für Kinder ein super Erlebnis. Durch die Höhle führt dann ein Guide. Unserer war Englischsprachig und wir haben noch extra deutsche AudioGuides erhalten.

Alle Infos für den Besuch inkl. Öffnungszeiten und die aktuellen Eintrittspreise findest du auf der Webseite der Höhle.

#6 Vipava Valley

In Slowenien gibt es auch eine Weinregion: Das Vipava Valley. Das Tal liegt im Westen von Slowenien an der Grenze zu Italien. Es gibt viele kleine Weingüter, die Weinproben anbieten. Wenn man durch diese Region fährt, ist man plötzlich in einer anderen Welt. Es hat so gar nichts gemein mit der wilden Natur des Triglav Nationalparks, sondern mutet eher italienisch an. Auch das Klima ist hier um einiges milder.

Wir haben auf einem kleinen Weingut (Rouna Wines) Halt gemacht, das extra einen kleinen Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet hat, auf dem man kostenlos übernachten darf, wenn man an einer Weinprobe teilnimmt (Ich glaube, das kostete 10 EUR und beinhaltete neben Wein regionale Wurst- und Käse-Köstlichkeiten)

#7 Ljubljana

Nach ganz viel wunderschöner Natur, die Slowenien zu bieten hat, werfen wir mal einen Blick auf die Hauptstadt des Landes, denn auch die ist richtig schön.

Ljubljana hat weniger als 300.000 Einwohner und ist berühmt für sein Wahrzeichen: Den Drachen. Man findet ihn zum Beispiel auf dem Stadtwappen und zu beiden Seiten der “Drachenbrücke”. Durch das Zentrum schlängelt sich der Fluss Ljubljanika. Entlang des Flusses sind viele kleine Cafés und Restaurants, in denen man es sich gemütlich machen kann. Den besten Blick über die Stadt hat man von der Burg, die über der Stadt thront. Hinauf kommt man zu Fuß oder, wenn es etwas bequemer sein darf, mit einer Standseilbahn.

Ein beliebter Ort der Stadt ist außerdem der weitläufige Tivoli Park, in dem man wunderbar spazieren gehen oder es sich für ein Picknick bequem machen kann.

#8 Bären beobachten

Jaaaaa, in Slowenien gibt es Braunbären. Im Süden des Landes liegt ein riesiges Waldgebiet. Braunbären lassen sich am besten in den Wäldern des Loz-Tales (Loška Tolina) beobachten. Eine geführte Tour kannst du hier buchen.

#9 Bohinji See

Genau genommen gehört der Bohinji See auch zum Triglav Nationalpark. Das Baden ist im gesamten See erlaubt und da dieser auf einer Höhe von über 500m liegt, ist das auf jeden Fall eine erfrischende Angelegenheit.

Am See gibt es auch einen Campingplatz, der aber besonders im Sommer immer sehr voll ist. Ein Ausflug zum See lohnt isch trotzdem.

#10 Bled

Bled liegt an den Ausläufern der Julischen Alpen und am gleichnamigen Alpensee. Auf einer Insel im Bleder See liegt die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt.

Bled und insbesondere der Bleder See schaffen es nicht nur in meine Slovenien Highlights, sondern sogar in die Top Ten (!!) der Lonely Planet Travel List und das will schon echt was heißen. Die Kombination aus atemberaubender Natur und Kultur ist hier aber auch wirklich einmalig.

Eine Runde um den See sind übrigens gerade einmal 6km – perfekt also für eine Wanderung.

Foto: Jani Kolman

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