Bullitour Italien, Reisen mit VW-Bus

Splügenpass – mit dem VW-Bus über die Alpen

Und weiter geht es Richtung Splügenpass. Den ersten Teil der Tour und 2 schöne Parkplätze auf dem Weg nach Splügen habe ich hier vorgestellt.

Die Nacht war hervorragend. Wo ich geschlafen habe, kann man hier lesen.

Ich frühstücke direkt am Ufer des schönen Hinterrhein und spaziere anschließend noch einmal zu der großartigen Hängebrücke. Dann mache ich Paul startklar und weiter geht’s!

Sufnersee und Splügen

Der weitere Verlauf der Strecke ist so schön, dass ich am liebsten alle 3 m anhalten würde. Es geht vorbei am Sufnersee, der so schön blau ist, dass mir keiner glauben wird, dass die Fotos nicht bearbeitet sind. Bevor es den eigentlichen Splügenpass hinauf geht, lege ich noch einen Stopp in Splügen ein. In diesem kleinen Dorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ich laufe ein bisschen durch die Gassen und genieße die Ruhe und den Ausblick.

Splügenpass – die Schweizer Seite

Direkt am Anfang des Passes, oberhalb von Splügen, ist noch einmal ein großer Parkplatz. Von hier aus kann man den Pass ein Stück zu Fuß nach oben gehen (oder auch komplett). Und diese Gelegenheit sollte man wirklich nutzen, denn die Natur ist unglaublich!

Nach einem kleinen Spaziergang geht es nun aber wirklich den Splügenpass Richtung Italien hoch. Haarnadelkurve reiht sich an Haarnadelkurve und auch hier ist der Ausblick fantastisch. Kurz vorm Erreichen der Grenze gibt es noch die Möglichkeit sich eine 300m lange Galerie anzusehen, die früher als Winterschutz diente.

Und dann bin ich auch schon ganz oben am Gipfel und mache das oligatorische Gipfel-Foto mit der italienischen Flagge. Der Pass ist auf der Schweizer Seite von Splügen bis zur Grenze gerade einmal 9km lang.

Splügenpass – die italienische Seite

Anschließend geht es den Pass auf der italienischen Seite wieder nach unten. Und auch hier ist die Natur einfach wunderschön und ich komme nicht besonders weit bis zur nächsten Pause. Aber die Zeit diese Schönheit zu genießen sollte man sich auch einfach nehmen!

Die Strecke ist auf der italienischen Seite allerdings etwas anspruchsvoller, denn es gibt den ein oder andern schmalen Tunnel und fast schon fiese Spitzkehren. Mit dem VW Bus ist das allerdings trotzdem kein Problem. Für größere Wohnmobile ist dieser Teil der Strecke wohl allerdings nicht geeignet. (Gespanne sind auf dem Splügenpass sowieso verboten) Von der Grenze bis zum offiziellen Ende des Passes in Chiavenna sind es 29km und man legt dabei immerhin 1800 Höhenmeter zurück!

Wer also etwas Zeit mitbringt, dem kann ich diesen Weg nach Italien nur ans Herz legen. Es lohnt sich!

PS: Auf dem Rückweg bin ich den Splügenpass auf der Schweizer Seite zu Fuß nach oben gelaufen – hier gibt es einen Bericht und die Fotos.