Zuletzt aktualisiert: September 2026
Du planst eine Italien-Rundreise mit dem Wohnmobil? Hier nehme ich dich mit auf meine 14-tägige Tour mit dem VW-Bus. Die Route führt über den Splügenpass nach Mailand, weiter nach Pisa und Bolsena bis zum Gardasee … und natürlich wieder über die Alpen zurück. Wenn du drei Wochen oder länger unterwegs bist, lässt sich die Route problemlos um zusätzliche Stopps und längere Aufenthalte erweitern.
Italien-Rundreise mit dem Wohnmobil auf einen Blick
- Dauer: 14 Tage
- Fahrzeug: VW-Bus Paul
- Route: Splügenpass – Mailand – Pisa – Bolsena – Gardasee
- Reiseart: Roadtrip / Rundreise
- Besonderheiten: Alpenpass, Städte, See, Weingut
- Reisezeit: August
Meine Route auf der Karte

Meine Route durch Italien
Meine Route führt mich in 14 Tagen über die Alpen nach Mailand und weiter Richtung Süden bis nach Pisa und Bolsena. Von dort geht es weiter zum Gardasee und anschließend über den Splügenpass wieder zurück nach Deutschland. Die einzelnen Stationen und meine persönlichen Erfahrungen unterwegs findest du in den folgenden Abschnitten.
Du planst selbst eine Rundreise mit dem Wohnmobil durch Italien und bist noch auf der Suche nach passenden Campingplätzen? Hier findest du eine Übersicht von Campingplätzen in ganz Italien:
Über den Splügenpass nach Italien
Der Splügenpass ist einer meiner absoluten Lieblingspässe. Ich bin ihn mittlerweile mehrere Male gefahren und er verliert nicht an Reiz. Landschaftlich ist er wirklich großartig und wenn du nicht gar zu sehr in Eile bist, empfehle ich dir diesen Weg nach Italien. Schon die „Anreise“ zum Pass ist landschaftlich so großartig, dass ich ihr einen eigenen Beitrag gewidmet habe.
Aber zugegeben: Der Pass ist durch seine Serpentinen und steilen An- und Abstiege durchaus anspruchsvoll für dein Fahrzeug. Damit du dir einen besseren Überblick verschaffen kannst, habe ich dazu 2 Beiträge veröffentlicht:
→ Splügenpass – mit dem VW-Bus über die Alpen



Mailand mit dem VW-Bus
Erster größerer Stopp auf meiner Tour war Mailand. Da alle Details diesen Beitrag sprengen würden, verlinke ich dir hier einige einzelne Beiträge zu Mailand:
→ Stellplatz-Empfehlung nahe Mailand: Parking Certosa
→ Wochenende in Mailand – Shopping, Sightseeing und Aperitivo



Über Land Richtung Süden
Wenn ich ausreichend Zeit habe, nehme ich gern die Routen abseits der Autobahn. Auf der Strecke von Mailand Richtung Süden bin ich so unter anderem über die SP 147 und die SP 15 gefahren. Erst zwischen Hügeln hindurch und dann die Berge hoch. Oben lag die Temperatur bei angenehmen 20 Grad.
Zwischendurch war ich mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Straßen, die ich benutze, nicht lieber aus dem Navi gestrichen werden sollten. Hier und da fehlte mal ein Stück – abgebrochen! – immerhin waren diese Stellen meist (!) abgesperrt.
Über die Breite der Straßen brauchen wir gar nicht reden. Ich war froh, dass außer mir anscheinend kaum jemand diese Wege nutzt und zwischendurch habe ich es kurz bereut, nicht einfach die Autobahn genommen zu haben. Der fantastische Ausblick hat mich dann aber sofort wieder eines Besseren belehrt. Ich bin unter anderem durch den Nationalpark „Parco Antola“ gefahren. Leider mangelt es in Italien neben Fahrbahnmarkierungen auch an vernünftigen Parkplätzen auf solch schönen Strecken – ich hätte zwischendurch gern öfter einmal angehalten, um die Kulisse zu genießen.



Für das restliche Stück Richtung Pisa nehme ich dann aber doch die Autobahn…
Nächster Halt: Pisa
Nach den Tagen rund um Mailand und der Fahrt über kleinere Straßen ging es für mich weiter Richtung Pisa. Natürlich durfte bei einem Italien-Roadtrip ein Besuch des berühmten Schiefen Turms nicht fehlen. Ich hatte allerdings nicht vor, mehrere Tage in der Stadt zu verbringen. Pisa war für mich eher ein Zwischenstopp auf dem Weg weiter Richtung Süden.
Wo ich in Pisa geparkt habe und welche Tipps ich für einen Tag in der Stadt habe, findest du hier:

La Dolce Vita rund um Bolsena
In Bolsena und am dazugehörigen See habe ich zwei ruhige und entspannte Tage verbracht. Nach den vorherigen Stationen war das eine schöne Abwechslung: einfach mal ein bisschen langsamer machen, am See entspannen und das italienische Lebensgefühl genießen. Auch Bolsena selbst habe ich mir natürlich angeschaut.
Wo ich mit dem Bulli am Lago di Bolsena übernachtet habe und was ich in Bolsena erlebt habe, erzähle ich ausführlicher in meinem Beitrag:
→ Stellplatz am Lago di Bolsena und ein Besuch in Bolsena
→ Campingplätze rund um den Bolsenasee*
Bologna und weiter Richtung Gardasee
Nach meinem Besuch in Bolsena bin ich nach Bologna gefahren und habe hier einen Tag (und eine Nacht) verbracht. Allerdings sind Bologna und ich irgendwie keine Freunde geworden – die Stadt hat mich nicht überzeugt. Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es lag. Die Schwingungen zwischen uns stimmen wohl einfach nicht ;P Als alternativen Halt würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall FLORENZ wählen.
Zugegeben, direkt am Gardasee ist es mir im Sommer zu voll. Daher habe ich keine Tipps für Campingplätze oder ähnliches direkt am See. Wenn es dir wie mir geht und du es auch in der Hochsaison eher etwas ruhiger magst, sind mein Stellplatz- und mein Ausflugstipp vielleicht genau das Richtige für dich:
→ Tipp: Agriturismo Revena – Stellplatz und Hotel nahe Gardasee
→ Madonna della Corona – Ausflugstipp
→ Weitere Campingplätze rund um den Gardasee*


Über den Splügenpass zurück
Irgendwann wird es leider Zeit, die Fahrt zurück Richtung Deutschland anzutreten. Natürlich nehme ich wieder den Weg über den Splügenpass. Als letztes Highlight meiner Reise wandere ich den Splügenpass hinauf – unbeschreiblich!
→ Zum Beitrag: Ein Stück Splügenpass zu Fuß

Bevor es dann endgültig nach Hause ging, habe ich noch eine Nacht in Liechtenstein verbracht. (Wieder ein Land abgehakt ;))
Mein Fazit
14 Tage Italien mit dem VW-Bus und NATÜRLICH war die Zeit viel zu schnell vorbei – das ist ja irgendwie immer so. Die Route hat für mich eine schöne Mischung aus Stadt, Landschaft, Bergen und entspannten Tagen am See geboten. Besonders der Splügenpass gehört für mich dabei zu den Highlights der Tour. Den lieb ich einfach.
Auch Mailand, Pisa und Bolsena waren ganz unterschiedliche Stationen, die die Reise abwechslungsreich gemacht haben. Modemetropole, Touri-Highlight und entspanntes italienisches Flair; da ist doch echt für jede Stimmung was dabei.
Meine 14 Tage waren jedenfalls wunderbar, um einen schönen Eindruck von Nord- und Mittelitalien zu bekommen, aber natürlich längst nicht genug, um wirklich alles zu sehen. Gerade deshalb würde ich einige Stationen gerne noch einmal besuchen und die Route bei einer nächsten Italienreise vielleicht mit weiteren Zielen verbinden.






Splügenpass zu Fuß gefällt mir. Dann gefällt dir bestimmt auch der GTA
Oh ja! Der GTA ist auch ein toller (Fern-)Wanderweg. Es gibt so viele schöne Ecken auf der Welt – zum Glück sind wir noch jung und können noch viel entdecken 😀
Hallo, das ist eine tolle Tour. Was meinst Du, ist sie auch mit einem T2 (68 PS) fahrbar in 2 Wochen? Mailand würde ich auslassen, da wir dort schon waren. LG Manu
Hey, ein T2 ist ja toll ❤
Den Splügenpass würde ich aber damit eher nicht fahren und lieber etwas schonender auf die Brennerautobahn oder den Gotthardtunnel ausweichen (je nachdem was günstiger liegt) Das abenteuerliche Stück „über Land“, das ich von Mailand aus dann letztlich nach Pisa genommen habe, empfehle ich euch auch nicht. (Aber nach Mailand wollt ihr ja sowieso nicht) Wenn ihr dort die Autobahn nehmt, seid ihr ungefähr 3 Mal so schnell wie ich ? Dann ist die Tour auch gemütlich in 2 Wochen zu schaffen.
Liebe Grüße und ganz viel Spaß!!
(Am liebsten würde ich direkt wieder mitkommen ?)
Edit zum Thema „mit 68 PS über den Splügenpass“
Ich bin vor ca. 15 Jahren mit Freunden auch schon einmal über den Splügenpasse gefahren – damals mit einem VW LT 35 mit ca. 90 PS. Da dieser größer und schwerer ist als ein T2 oder T3 sollte die Gewicht/PS-Relation in etwa hinkommen. Also ein Zuckerschlecken war es nicht (schon gar nicht für’s Auto), aber es ging! Bergauf hat er ordentlich geschnauft und bergab hatten die Bremsen tüchtig zu tun. Insgesamt lief die Kühlung ordentlich heiß. Wir mussten zwischendurch eine lange extra Pause einlegen, weil es schon merkwürdig roch. Also es ist möglich, aber geht ordentlich auf die Bus-Knochen. Wichtig ist vor allem, dass die Bremsen in Top-Zustand sind!
Hi,
die Route hört sich super an!
Kannst du mir den Namen oder Standort von dem Weingut in der Nähe vom Gardasee nennen?
Viele Grüße
Hallo Teresa,
Das Weingut heißt Agriturismo Revena. Du findest es hier https://www.revena.it oder hier falls ihr im Haus ein Zimmer buchen wollt*.
Liebe Grüße und viel Spaß 🙂
Hallo Anja du warst als Frau alleine in Italien? Gab es keine Probleme?
Hallo,
ja, ich war allein unterwegs. (und später auch ab und an zusammen mit meinem Sohn) Italien sehe ich wirklich nicht als problematisches Land.